Blauer Portugieser

Blätter und Trauben der Rebe Portugieser. Foto: Rosenzweig. Lizenz: [GNU-Lizenz für freie Dokumentation]. Die Originaldatei ist hier zu finden Blätter und Trauben der Rebe Portugieser. Foto: Rosenzweig. Lizenz: [GNU-Lizenz für freie Dokumentation]. Die Originaldatei ist hier zu finden

Herkunft und Verbreitung:

 

Alte rote Rebsorte im ganzen Donaubereich. Kam vermutlich aus Österreich nach Deutschland. Deutschlandweit cirka 4500 Hektar bestockte Fläche (rückläufig seit Jahren). Die Pfalz ist noch mit cirka 2300 Hektar bestockt.

 

Standortansprüche und weinbauliche Eigenschaften:

 

Für farbkräftige Rotweine sind gute Lagen erforderlich. Ebenfalls als Massenträger anzusprechen, dessen Grad Oechsle direkt invers mit der Ertragsmenge korrelieren. Relative Dichtbeerigkeit führt zum Befallsdruck (Oidium, Botrytis, Peronospora). Allerdings im Ganzen recht anspruchslose Sorte. Schlechter Austrieb aus dem Stammholz (fehlende Wasserschosse) führt zu Problemen beim jährlichen Rebschnitt, da der Stamm immer weiter nach oben wächst (Müller 2008, Seite 61).

 

Weine und Genuss:

 

Gut geeignet zur Erzeugung von Rosé-Weinen, wenn er nach kurzer Standzeit abgepresst wird (Portugieser Weißherbst). Geringe Säuregehalte. Unkomplizierter Alltagswein.

 

Literatur:

 

DWI

 

Wikipedia

 

Müller, Edgar (2008): Rebsorten und Unterlagen. - In: Müller/Walg/Lipps (Hrsg.): Der Winzer. Weinbau, Seite 42-66, Stuttgart.