Dornfelder

Blätter und Trauben der Rebe Dornfelder. Foto: Rosenzweig. Lizenz: [GNU-Lizenz für freie Dokumentation]. Die Originaldatei ist hier zu finden. Blätter und Trauben der Rebe Dornfelder. Foto: Rosenzweig. Lizenz: [GNU-Lizenz für freie Dokumentation]. Die Originaldatei ist hier zu finden.

Herkunft und Verbreitung:

 

1955 durch August Herold gezüchtet (aus Helfensteiner und Heroldrebe). In den letzten Jahren erfreut er sich immenser Nachfrage, was die Entwicklung der Rebfläche zeigt: Seit 1985 anhaltende Ausdehnung der Flächen (vgl. Müller 2008, Seite 65). Deutschlandweit 8000 Hektar, in der Pfalz gut 3000 Hektar (vgl. Wikipedia).

 

Standortansprüche und weinbauliche Eigenschaften:

 

Mittlere Lageansprüche. Allerdings keine trockenen Standorte. Massenträger, der einen vorsichtigen Rebschnitt erfordert. Oechsle-Grade meist zwischen 65-75° Oe. Auf Grund der Lockerbeerigkeit der Trauben gegen pilzliche Erreger relativ robust. Kann in der Premiumweinerzeugung durch konsequente Mengenreduzierung auch beachtliche Selektionsweine mit intensivem Geschmack und über 100° Oe (!) hervorbringen.

 

Weine und Genuss:

 

Der Ausbau erfolgt bevorzugt als trockener Rotwein. Barriqueausbau sehr verbreitet. Auch hier sind Wild, kräftiger Braten und Käse die idealen Partner beim Genuss.

 

 

Literatur:

 

DWI

 

Wikipedia

 

Müller, Edgar (2008): Rebsorten und Unterlagen. - In: Müller/Walg/Lipps (Hrsg.): Der Winzer. Weinbau, Seite 42-66, Stuttgart.