Müller-Thurgau

Blätter und Trauben der Rebe Müller-Thurgau. Foto: Rosenzweig. Lizenz: [GNU-Lizenz für freie Dokumentation]. Die Originaldatei ist hier zu finden. Blätter und Trauben der Rebe Müller-Thurgau. Foto: Rosenzweig. Lizenz: [GNU-Lizenz für freie Dokumentation]. Die Originaldatei ist hier zu finden.

Herkunft und Verbreitung:

 

auch als Rivaner geführt, gilt als erfolgreichste deutsche Weißweinneuzüchtung mit 42.000 Hektar Rebfläche weltweit verbreitet. 1882 von Hermann Müller aus dem schweizerischen Kanton Thurgau gezüchtet. (vgl. Wikipedia). Kreuzung: Riesling x Madeleine Royal. Deutschalndweit nach dem Riesling wichtigste Weißweinsorte; mit gut 13% der Fläche verbreitet, aber rückläufig. In der Pfalz cirka 2300 Hektar bestockte Fläche.

 

Standortansprüche und weinbauliche Eigenschaften:

 

mittlere - geringe Lageansprüche, nicht zu trockene Böden. Vergleichsweise anfällig gegen alle Pilzkrankheiten (Müller 2008, S., 63).

 

Weine und Genuss:

 

Müller-Thurgau reift früh und liefert milde, säurearme Weine, die "jung" getrunken werden sollten. Hohes Ertragspotential bei mäßigem Mostgewicht. Leichter Muskatton. In der Farbe blassgelb bis hellgelb. Eignet sich als Alltags- oder Schoppenwein.

 

Literatur:

 

Müller, Edgar (2008): Rebsorten und Unterlagen. - In: Müller/Walg/Lipps (Hrsg.): Der Winzer. Weinbau, Seite 42-66, Stuttgart.

 

Wikipedia

 

DWI