Scheurebe
Herkunft und Verbreitung:
Von Georg Scheu 1919 aus Silvaner x Riesling gekreuzt. Anbaufläche rückläufig. Deutschlandweit cirka 1700 Hektar bestockt, in der Pfalz noch 418 Hektar.
Standortansprüche und weinbauliche Eigenschaften:
Qualität des erzeugten Weines zeigt hohe Abhängigkeit von der Güte der Lage (Müller, 2008, S. 63). Weinbaulich problemlose Sorte. Lange Wachstumsdauer, große Assimilationsfähigkeit der Blätter. Hohe Mostgewichte normal.
Weine und Genuss:
Geschmacksrichtung der Scheurebe "lieblich" weiter verbreitet als bei anderen Reben. Hohe Mostgewichte bringen fast ausschließlich Prädikatsweine. Farblich zwischen blassgelb bis intensiv goldgelb gelegen. Das Bukett erinnert an schwarze Johannisbeeren. Spätlesen meist als Desertweine verwendet, leichtere Kabinettweine passen gut zu würzigen Geflügelragouts und der asiatischen Küche.
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