Silvaner
Herkunft und Verbreitung:
Herkunft lange Zeit unklar. Heute durch genetische Untersuchungen nachgewiesen, dass es sich um eine natürliche Kreuzung aus Traminer und Österreichisch Weiß handelt. Auch als Grüner Silvaner oder Sylvaner bezeichnet. Früher in der Pfalz sehr verbreitet, heute mit cirka 900 Hektar in der Pfalz und 5200 Hektar deutschlandweit im Mittelfeld des Sortenspiegels. In Franken immer noch Leitsorte neben dem Müller-Thurgau.
Standortansprüche und weinbauliche Eigenschaften:
mittlere Lageansprüche, mittlere bis gute Böden, für trockene und flachgründige Böden weniger geeignet. Geringe Frostfestigkeit des Holzes, jedoch Stammerneuerung meist problemlos möglich, da Rebe gut über der Veredlung erneut austreibt (Müller 2008, S. 59).
Weine und Genuss:
Silvanerreben liefern eher neutrale Tischweine mit einer milden Säure. Geschmacksvielfalt vom leichten Sommerwein bis in zu anhaltenden edelsüßen Erzeugnissen. Rebsorte spiegelt perfekt sein Terroir (Standort und Bodenbeschaffenheit) wider.
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