Weißburgunder
Herkunft und Verbreitung:
Der weiße Burgunder gilt als Mutation des grauen Burgunders und ist unter dem französischen Namen pinot blanc seit dem 14. Jhd. bekannt (vgl. DWI). Wichtig auch in Italien (Pinot Bianco) Österreich und Schweiz sowie Slowenien. In Deutschland mit cirka 3500 Hektar und der Pfalz mit cirka 800 Hektar verbreitet.
Standortansprüche und weinbauliche Eigenschaften:
Mittlere Ansprüche an Böden und Wärme, ähnlich dem Ruländer. Mostgewichtsleistung mittel bis hoch, Weine etwas neutraler und schlanker als die des Ruländers. Als Sektgrundwein sehr geeignet. Robust was pilzliche Erreger betrifft (Müller 2008, Seite 59).
Weine und Genuss:
Farblich blass- bis hellgelb, im Duft verhalten. Leicht nussiges Aroma. Im Spät- und Auslesebereich gerne im Barrique ausgebaut. Erfrischende Säure. Idealer Menüwein, der zu vielem passt.
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